In meiner Praxis biete ich ergänzend zur Stoßwellentherapie die Hochleistungslaser-Therapie mit dem DolorClast® High Power Laser an – eine nicht-invasive Behandlung zur schnellen Schmerzlinderung und Entzündungshemmung, ganz ohne Schmerzmittel, Opioide oder Lokalanästhesie.
Das Wichtigste auf einen Blick
⚡ Schmerzlinderung innerhalb von 5 Minuten
Durch die vorübergehende Hemmung der Nozizeptoren im behandelten Bereich werden Schmerzen bereits 5 Minuten nach der Anwendung spürbar gelindert – dauerhaft bis zu 72 Stunden, ganz ohne Schmerzmittel.
🔬 Entzündungshemmung ab der ersten Sitzung – ohne Nebenwirkungen
Der Laser senkt den Spiegel von Prostaglandin E2, einem zentralen Marker entzündlicher Erkrankungen. Die Wirkung entspricht der von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – jedoch ohne deren Nebenwirkungen oder Abhängigkeitspotenzial. Das Abklingen einer akuten Entzündung tritt bereits innerhalb von 60 Minuten nach der Behandlung ein.
Was macht den DolorClast® High Power Laser so einzigartig?
905 nm – die ideale WellenlängeDie Wellenlänge von 905 nm liegt im sogenannten therapeutischen Fenster und dringt tief in das Gewebe ein (bis zu 120 mm), ohne Wärme zu erzeugen. Im Gegensatz zu anderen Hochleistungslasern (z.B. 1064 nm) wird sie kaum von Wasser, Blut oder Melanin absorbiert – das Ergebnis ist eine tiefe Gewebewirkung ohne Verbrennungsrisiko. 300 W Spitzenleistung – 15× stärker als herkömmliche Low-Power-LaserDie hohe Spitzenleistung von 300 Watt bei einer kurzen Pulsdauer von nur 100 Nanosekunden ermöglicht es, auch tiefe Gewebeschichten sicher zu erreichen. Das ist entscheidend bei tiefliegenden Sehnen, Gelenken und Muskelansätzen – dort wo herkömmliche Low-Level-Laser kaum wirken. Keine Wärme, keine Schmerzen bei der BehandlungDurch die kurze Pulsdauer bleibt das Gewebe unterhalb der thermischen Schwelle. Die Behandlung ist auch für empfindliche Patienten und hautnahe Bereiche geeignet. |
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Indikationen – wann hilft der Hochleistungslaser?
Der DolorClast® High Power Laser ist besonders geeignet für Beschwerden, die auf Stoßwellen allein zu schmerzhaft oder zu empfindlich reagieren. Er wird vor der Stoßwellentherapie eingesetzt, um die Schmerztoleranz zu erhöhen und damit die Wirkung der Stoßwellen zu maximieren – oder als eigenständige Therapie bei akuten Beschwerden.
Besonders wirksam bei lokalen und sehr schmerzhaften / empfindlichen Bereichen:
- Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis) – häufig zu empfindlich für direkte Stoßwellen
- Golferellenbogen (Epicondylitis medialis)
- Schulter – Rotatorenmanschette, Frozen Shoulder (Adhäsive Kapsulitis)
- Nacken- und Rückenschmerzen – HWS, BWS, LWS
- Knie – Patellaspitzensyndrom (Springerknie), Kniearthrose
- Fersensporn und Achillessehnenprobleme
- Triggerpunkte und myofasziales Schmerzsyndrom
- Akute Muskelverletzungen – Zerrungen, Prellungen, Entzündungen
- Narbengewebe und oberflächliche Wundheilungsstörungen
- Patienten mit niedriger Schmerzschwelle – z.B. nach Operationen, ältere Patienten
Wie bei der Stoßwellentherapie behandle ich nicht nur lokal die Schmerzstelle, sondern beziehe nach osteopathischen und myofaszialen Prinzipien die zugehörigen Ketten und Areale mit ein.
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Kombination mit Stoßwellentherapie – Guided DolorClast® Therapy
Der Laser kann eigenständig eingesetzt werden für lokale Stellen oder zur Verbesserung der Effektivität mit der Stoßwellentherapie kombiniert werden.
Dabei ist eine Vorbehandlung der lokalen Stelle mit dem Laser sinnvoll, dann sollten min 15-20 min. gewartet werden bis der schmerzlindernde Effekt des Laser deutlich eintritt und dann kann das betroffene Areal deutlich schmerzärmer und somit mit höherer und intensiverer Einstellung mit der Stoßwelle behandelt werden.
Gerade für sehr sensible Areale wie die Handgelenke eine deutlich angenehmere Behandlung in Kombination.
Häufige Fragen
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Nein. Es gibt so gut wie keine Wärmeentwicklung. Das Risiko von Verbrennungen ist ausgeschlossen. Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als angenehm oder spüren ein leichtes Kribbeln – auch in sehr empfindlichen Bereichen.
Wie lange dauert eine Sitzung?
Je nach Krankheitsbild zwischen 3 und 30 Minuten. Für die gezielte Schmerzbehandlung vor einer Stoßwellensitzung steht ein spezielles 3-Minuten-Protokoll zur Verfügung.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Als alleinige Therapie in der Regel 6 bis 12 Sitzungen (3x pro Woche). In Kombination mit der Stoßwellentherapie häufig nur 3 bis 8 Sitzungen (2x pro Woche).
Wann sind erste Ergebnisse spürbar?
Die schmerzstillende Wirkung setzt 5 Minuten nach der ersten Behandlung ein und hält bis zu 72 Stunden an. Die Entzündungsreduktion beginnt innerhalb von 60 Minuten.
Gibt es Kontraindikationen?
Ja. Der Laser wird nicht eingesetzt bei Tumorerkrankungen im Behandlungsbereich, in der Schwangerschaft sowie bei implantierten elektronischen Impulsgeneratoren (z.B. Herzschrittmacher). Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.
Was kostet die Behandlung?
Die Lasertherapie ist wie die Stoßwellentherapie eine Selbstzahlerleistung. Die genauen Preise erfragen Sie bitte bei der Terminvereinbarung.


