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Startseite › Stoßwellentherapie

Ergänzend zur Osteopathie

Stoßwellentherapie in Dachau

Radiale Stoßwellentherapie bei akuten Verletzungen und chronischen Beschwerden, etwa hartnäckigen Sehnen- und Gelenkentzündungen – bei uns kombiniert mit osteopathischen Prinzipien.

Stoßwellentermine vereinbaren Sie bitte per Anruf, SMS oder WhatsApp.

Radiale Stoßwellentherapie an der Ferse mit dem Handstück

ca. 20 Min.

Termin, davon 5–15 Min. Anwendung

4.000–8.000

Stoßwellen pro Sitzung

3–5

Behandlungen in Studien meist

+ 20 €

pauschaler Aufschlag

Überblick

Radiale Stoßwelle mit osteopathischem Blick

Wir verbinden langjährige Erfahrung in der Osteopathie und die Erkenntnisse über Faszien mit der modernen radialen Stoßwellentherapie.

Die Stoßwellentherapie hat sich besonders bei hartnäckigen, akuten oder chronischen Entzündungen von Bändern und Sehnen bewährt. Wir behandeln dabei nicht nur die Schmerzstelle, sondern auch die dazugehörigen Areale und Ketten.

Radiale Stoßwellentherapie an der Achillessehne

Ganze Ketten statt nur der Stelle

Nach osteopathischen und myofaszialen Prinzipien – ein Unterschied zur rein lokalen Anwendung.

Gerät vom Marktführer

Wir arbeiten mit dem Swiss DolorClast® von EMS – dem Erfinder und führenden Hersteller von Stoßwellengeräten.

Kombinierbar mit Osteopathie

Je nach Ursache gemeinsam mit klassischer Osteopathie und Übungen für zu Hause.

Indikationen

Wann kommt die Stoßwelle in Frage?

Dank einer immer besseren Studienlage gibt es viele Beschwerden, bei denen die Stoßwellentherapie eingesetzt wird. Für die folgenden Indikationen ist der Swiss DolorClast® laut Hersteller zugelassen.

Sehnen & Sehnenansätze

Akute und chronische Tendinopathien – z. B. an Schulter, Ellenbogen, Knie oder Achillessehne.

Schulter

Adhäsive Kapsulitis („Frozen Shoulder“) und Sehnenbeschwerden der Schulter.

Rücken & Nacken

Akute und chronische HWS- und LWS-Schmerzen ohne Hinweis auf Verletzung oder spezifische Erkrankung.

Muskeln & Faszien

Triggerpunkte, myofasziales Schmerzsyndrom, Zerrungen, Prellungen, Faserrisse.

Ferse & Fuß

Schmerzhafte Exostosen wie Fersensporn und Haglund-Ferse.

Gelenke & Knochen

Kniegelenksarthrose, Ermüdungsbrüche, oberflächliche Pseudarthrosen, Morbus Osgood-Schlatter.

Die Stoßwelle ist nicht auf einzelne Körperstellen beschränkt – entscheidend ist die Art der Beschwerden.

Vollständige Liste der zugelassenen Indikationen anzeigen
  • Erstmalig diagnostizierte und chronische Tendinopathien
  • Adhäsive Kapsulitis (typischerweise des Schultergelenks)
  • Triggerpunkte und myofasziales Schmerzsyndrom
  • Erkrankungen, die sekundär in Folge von Triggerpunkten und dem myofaszialen Schmerzsyndrom auftreten, wie z. B. Spannungskopfschmerz und durch Triggerpunkte verursachte Migräne
  • Akute und chronische Muskelbeschwerden ohne erkennbare Anzeichen für Verletzungen, wie z. B. Zerrungen, Prellungen, Quetschungen, Muskelfaser- und Muskelbündelrisse
  • Akute und chronische HWS- und LWS-Schmerzen ohne erkennbare Anzeichen für Verletzungen und spezifische Erkrankungen (z. B. Wirbelfrakturen, Bandscheibenvorfälle, Spondylodiszitis, Spondylolisthesis, Spondylitis ankylosans, Knochentumoren, Knochenentzündungen)
  • Oberflächliche Pseudarthrosen, Ermüdungsbrüche und Morbus Osgood-Schlatter
  • Schmerzhafte Exostosen wie z. B. Fersensporn und Haglund-Ferse
  • Kniegelenksarthrose
  • Stimulation von Akupunkturpunkten in der Schmerztherapie
  • Erkrankungen des Bindegewebes wie die Dupuytrensche Krankheit, Morbus Ledderhose und die Induratio penis plastica
  • Spastizität (z. B. verursacht durch Zerebralparese oder Schlaganfall)
  • Erkrankungen und Verletzungen der Haut wie akute und chronische Wunden, primäres und sekundäres Lymphödem, Zellulite und Narben ohne erkennbare Anzeichen für Erkrankungen wie lokale Tumoren oder Knochenentzündungen

Quelle: Herstellerangaben EMS, ems-dolorclast.com. Ob die Stoßwelle in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.

Funktionsweise

So funktioniert die radiale Stoßwelle

Schritt für Schritt

    Schematische Darstellung, stark verlangsamt und nicht maßstabsgetreu. Eindringtiefe des Handstücks bis 40 mm.

    Schemazeichnung eines radialen Stoßwellen-Handstücks: Applikator, radiale Ausbreitung der Stoßwellen, Kavitation, Eindringtiefe bis 40 mm

    01

    Ballistische Energie

    Druckluft beschleunigt ein Projektil, das auf den fest angebrachten Applikator trifft. Die kinetische Energie wird in eine Stoßwelle umgewandelt, die durch die Haut das Zielgewebe erreicht – radial, also über eine breite Behandlungsfläche.

    Diagramm Druckverlauf einer radialen Stoßwelle: Kompressionsphase und Zugphase mit Kavitationsblasen

    02

    Druck & Kavitation

    Auf die Kompressionsphase (P+) folgt eine Zugphase (P–), in der Kavitationsblasen entstehen. Diese implodieren und erzeugen Sekundärstoßwellen.

    „Eine signifikante Auswirkung im Gewebe ist Kavitation, infolge der negativen Phase der Ausbreitung der Wellen“ (Ogden et al., 2001)

    Herstellerdiagramm: Energieflussdichte des Swiss DolorClast Evo Blue im Vergleich zu anderen Handstücken bei steigender Frequenz

    03

    Konstante Energie

    Die Wirkung der Stoßwellentherapie hängt von der verabreichten Dosis ab. Das EVO BLUE® Handstück gibt laut Hersteller bei allen Frequenzen einen konstanten Energiefluss ab.

    Ablauf

    Ihr Stoßwellentermin

    Anamnese & Test

    Wir untersuchen die betroffenen Bereiche und klären, welche Strukturen und Störungen behandelt werden.

    Stoßwellen

    Mit Kontaktgel übertragen wir 4.000–8.000 Stoßwellen mit dem Handstück, 5–15 Minuten. Die Intensität passen wir individuell an.

    Ketten mitbehandeln

    Nicht nur die Schmerzstelle: Nach osteopathischen und myofaszialen Prinzipien behandeln wir die dazugehörigen Areale mit.

    Danach

    Nach einer kurzen Ruhephase können Sie gehen. Direkt danach bitte keinen Sport und keine starke Belastung.

    Wie viele Behandlungen?

    Je nach Indikation und Einzelfall unterschiedlich – in Studien erzielten meist 3–5 Behandlungen ein nachhaltiges Ergebnis. Ein nachhaltiger Effekt zeigt sich frühestens nach 2–4 Wochen. Je nach Ursache kann auch eine Kombination mit klassischer Osteopathie und Selbstübungen wichtig sein, damit die Beschwerden nicht wieder auftauchen.

    Stoßwellengerät EMS Swiss DolorClast mit Handstück und Applikatoren

    Welches Gerät kommt zum Einsatz?

    EMS Swiss DolorClast

    EMS ist Erfinder und führender Hersteller im Bereich der Stoßwellengeräte. Das Gerät ermöglicht eine hohe Frequenz der Stoßwellen bei gleichbleibender Energieabgabe – bei EMS meist 20–25 Hz, andere Hersteller empfehlen 6 Hz. Dadurch verkürzt sich die Therapiezeit.

    Herstellerstudie ansehen
    Herstellerdiagramm von EMS: Energieflussdichte des 15-mm-Applikators in Abhängigkeit von der Frequenz, EMS DolorClast im Vergleich zu einem Gerät eines anderen Herstellers

    Zum Artikel bei EMS

    Kosten

    Selbstzahlerleistung

    + 20 € pauschaler Aufschlag, unabhängig von der Anzahl der Stoßwellen

    Abgerechnet wird über das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH), Analog-Ziffer 302 GOÄ. Bei privat Versicherten kann in Einzelfällen ein Teil der Kosten übernommen werden. Die aktuellen Preise hängen auch in der Praxis aus.

    Alle Preise & Erstattung

    Verträglichkeit

    Gibt es Nebenwirkungen?

    Die radiale Stoßwellentherapie gilt als sehr nebenwirkungsarmes Verfahren. Möglich sind leichte Schmerzen, Hautrötungen oder kleine Blutergüsse an den behandelten Stellen. Muskelkater und eine eventuelle Erstverschlimmerung verschwinden in der Regel nach 1–2 Tagen.

    Belasten Sie den behandelten Bereich in den Tagen danach nicht zu stark und geben Sie dem Körper Zeit zur Regeneration.

    Wer behandelt?

    Stoßwellentherapie bei uns

    Alexander Käs

    Alexander Käs

    Osteopath

    Hermann Oberhuber

    Hermann Oberhuber

    Osteopath D.O.®

    Franziska Ziegler

    Franziska Ziegler

    Osteopathin M.Sc.

    Lena Käs

    Lena Käs

    Stoßwellentherapie & Anmeldung

    Stoßwellentermin vereinbaren

    Stoßwellentermine sind nicht online buchbar. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine SMS oder WhatsApp – telefonische Anmeldung Mo–Fr 9–12 Uhr.